Willkommen bei der SpVgg Lindau 1919 e.V.
Willkommen bei der SpVgg Lindau 1919 e.V.

Vereins-Chronik

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Unsere Vereins-Chronik als Online-Broschüre

1919                01. August 1919
 

Gründung der Abteilung Fußball beim TSV Lindau 1850 unter der Leitung von Sosthenes Sailer und dem ersten Vorstand Goldbrunner. Erste Begegnungen im Fußball fanden auf der Köchlinwiese statt.

 

 

1920/21           Aufnahme eines geregelten Spielbetriebs
 

Durch die  Neueinteilung der Spielklassen kam Lindau automatisch in die A-Klasse Gau Oberschwaben.

Vorstandschaft von rechts: Sosthenes Sailer, Ferdinand Weil, Hunderer, Jakob Egg, unbekannt, Gradolf, Brunner, Hans Fähler, Einzle, Göppe, Leo Burkhart (sitzend)

Mannschaft von links nach rechts: Ahrends, Schobloch, Maier, Stollreiter, Grob, Horn, Koch, Schmidt, Kraus, Raith, Hermann.

 

1924                Umbenennung in VfL Lindau
 

Auf Verordnung des Reiches mussten 1924 die fußballerischen Vereine klar von den Turnvereinen getrennt werden. Mit der Gründung des VfL unter Vorstand Jakob Egg begann eine neue Periode im Lindauer Fußball.

 

 

1927/28           Meister der A-Klasse und Aufstieg in die Bezirksliga
 

Den ersten Höhepunkt brachte in diesem Jahr die Meisterschaft in der A-Klasse und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga.

Vorstand Jakob Egg, Spieler: Ulrich, Ströbele, Hipp, Saupe, Gleichauf, Höck, Kraus, Beilhak, Dix, Schmittnägel, Hotz, Sanitäter Roccorino

1928               Sportplatz „Köchlinwiese“ wird eingeweiht

 

Der Verein bekam Unterstützung durch die Inselbrauerei und ihrem Direktor Dr. Fritz Schlechter, ebenso von den Geschäftsleuten Spiegel, Kaspar und Zeller. Der Verein war nun im Besitz eines Sportplatzes mit Umzäunung, Umkleidehäuschen und  Waschgelegenheit.

Bei der Platzeinweihung des Sportplatzes „Köchlinwiese“ (Ehemaliges Gelände Ecke Schulstraße/Reutinerstraße) marschiert der Festzug unter den Klängen der Musikkapelle auf den Festplatz. Mannschaft bei der Platzeinweihung waren neben dem VfL Lindau  die Nachbarvereine FC Wangen und VfB Friedrichshafen sowie die Mannschaft der Reichswehr.

 

1934               Einweihung des Städtischen Stadions

Am 14.Juni 1934 wurde das Städtische Stadion eingeweiht. Es musste von der Stadt Lindau gebaut werden, da die Köchlinwiese den rasch ansteigenden Zahlen der Sporttreibenden nicht mehr gewachsen war und außerdem der Platz als Baugelände gebraucht wurde.

Zur Platzeinweihung standen sich gegenüber der FC Bayern München, Deutscher Meister von 1932 und er SSV Ulm 1846. Die Bayern gewannen 3:2 vor ca. 2‘000 Besuchern.

 

 

1939-1945       Das Fußballgeschehen während der Kriegsjahre

Bedingt durch die Stationierung von Wehrmachtsangehörigen in den Lindauer Kasernen gewann der VfL erheblich an Spielstärke. So klangvolle Namen wie Konopka (Köln), Otten (Rot-Weiß Essen), Heisung und Emmerich (deutsche Auswahlspieler) tauchten in dieser Zeit in der Mannschaft der Lindauer auf.

1944 wurde auf süddeutscher Ebene ein hoch zu bewertender Pokal ausgespielt. Lindau gelang es bi in das Endspiel vorzudringen. Endspielgegner war der SSV Ulm 1846. Am Freitag vor dem Endspiel mussten plötzlich sechs Spieler aus der Mannschaft an die Front abgestellt werden. Das Einspiel wurde daraufhin nicht ausgetragen. Der Spielbetrieb war zusammengebrochen.

 

1946                Umbenennung in die SG Lindau
 

Der Kriegszusammenbruch hatte die Auflösung aller Vereine zur Folge. Im April wurde mit der Genehmigung der Alliierten die SG Lindau gegründet. Dieser Sportgemeinde waren alle aktiv Fußball treibenden angeschlossen.  Den Vorsitz hatte Landrat Dr. Bernklau, Abteilungsleiter war Georg Vorwallner und Trainer Martin Koch.

 

Stehend von links: Kaiser, Brey, Feicht, Sturm, Bartos, Limmer

Kniend von links: Fischer, Grübl, Schießl, Bulligan, Leukam, Löchle

1950                Die SpVgg Lindau wird getauft
 

Da die Zahl der Fußballer in der SG Lindau immer mehr anwuchs und es Strömungen im Verein gab, die für die Aufteilung in zwei fußballtreibende Vereine waren, wurde die SG nach vier Jahren durch den ESV Lindau und die SpVgg Lindau ersetzt. Am 5.März 1950 fand die Gründungsversammlung im Gasthof Schweizerhof statt, die zur heutigen Spielvereinigung führte. Die neugegründete SpVgg begann in der Klasse A Bodensee.

 

 

1950/51           Aufstieg in die II. Amateurliga Oberschwaben
 

Die Spielvereinigung wurde auf Anhieb Meister und musste gegen Sigmaringendorf zwei Spiele um den Aufstieg in die zweite Amateurliga antreten. Während man in Sigmaringendorf mit 0:1 verlor, wurde das Rückspiel mit 4:1 vor 800 Zuschauern klar gewonnen.

Von links stehend: Freicht, Bulligan, Kaiser, Brandl, Fischer, Schießl,

Mitte: Amann, Sturm, Thalheimer

Unten: Limmer, Schwitzer, Hechelmann

 

1951/52           Reservemannschaft wird Meister
 

Vom Verband aus fand das Länderspiel Oberschwaben - Vorarlberg statt. Die SpVgg war mit der Organisation in Lindau beauftragt. Vor 4‘000 Zuschauern gewann Vorarlberg mit 6:1. Schwitzer, Feicht und Zuber waren von der Spielvereinigung aus mit dabei. Im Vorspiel der beiden Jugendmannschaften, das von Vorarlberg ebenfalls mit 6:1 gewonnen wurde, waren von der Spielvereinigung Frank, Bieringer, Schlichte und Gehring nominiert.

In diesem Jahr wurde auch die Reservemannschaft Meister. Den Meisterpokal nahm Spielführer Brey in Empfang.

1952/53           Abstieg in die A-Klasse Bodensee

 

Im Frühjahr verstarb der 1.Vorstand Jakob Egg. 24 Jahre lang war er 1.Vorsitzender. Mit ihm verlor die SpVgg einen Mann, der zu den wertvollsten zählte, die sie je besaß. Auch sportlich gesehen war diese Saison eine schwarze für Lindau. Nach zwei Jahren Amateurliga musste der Gang in die A-Klasse angetreten werden.

 

 

1953/54           Wiederaufstieg in die II. Amateurliga Oberschwaben
 

Unter Trainer Keller wurde Lindau mit nur vier Minuspunkten ganz klar Meister und spielte nun wieder in der II. Amateurliga. Die notwendigen Aufstiegsspiele (SG Ehingen, Wacker Biberach und SV Buchau) wurde alle gewonnen.

 

1955/56           Erfolgreiche Saison absolviert
 

Das bisher erfolgreichste Jahr der Grün-Weißen überhaupt. Die Siege im Pokal gegen Schwenningen zweimal und gegen Reutlingen waren sehr beachtenswert. Spielten diese Mannschaften doch in der ersten Amateurliga eine führende Rolle.  Nur eine unglückliche 3:1 Niederlage in Heidenheim (Eigentor, Handelfmeter, und Tor aus Abseitsstellung) versperrte den Einzug in die süddeutsche Pokalrunde.

1957                Neue Vereinsführung
 

Im Sommer 1958 verunglückte Ehrenspielführer und Schriftführer Fritz Brey mit seinem Motorrad. Dieser Unfall hatte so schwerwiegende Folgen, dass Brey monatelang im Krankhaus liegen musste. Nach langem Leiden starb der so beliebte Sportmann. Mit ihm verlor der Verein ein Vorstandsmitglied, das in unermüdlichem Eifer seine ganze Freizeit für den Club gern geopfert hat. Die Geschäfte des Vereins übernahm Sepp Dietrich.

In dieser Saison wurde die A-Jugend Bezirksmeister von Oberschwaben. Torwart Meier, Verteidiger Hänsler, Stopper Schupp und das Brüderpaar Thommes waren die herausragenden Kräfte, die im Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen mit 5:2 klar schlugen. Das Team schaffte es zudem unter die acht besten Mannschaften Württembergs zu gelangen. Im Viertelfinale verlor man nach einem torlosen Remis in Lindau das Rückspiel in Ludwigsburg mit 2:0.

1960/61           Meister der II. Amateurliga Oberschwaben

Vorstandschaft von rechts: Schrotzhammer, Dietrich, Klimm, Fuhrmann, Thalheimer, Hübner, Sturm, Gründl, Trainer King

Spieler von rechts stehend: E.Forn, F.Thommes, Kling, Guggemos, Zech, H.Mayr, L.Meier

Spieler von rechts kniend: Herming, Weise, H.Saupe, Peters

 

1961/62         Erneute Meisterschaft und Aufstieg in die I. Amateurliga           Schwarzwald-Bodensee

 

Nachdem die Spielstärke der Mannschaft für die 1.Amateurliga anscheinend nicht ausreichte, war es dringend erforderlich das Team zu verstärken. So wurden die Spieler Dieter Prandl von Schwarz-Weiß Bregenz und Hans Thommes vom FC Brühl/St.Gallen für die Saison verpflichtet. Mit dieser Verstärkung gelang es der Mannschaft die Herbstmeisterschaft zu erlangen. Nach dieser gaben die Lindauer die Tabellenspitze nicht mehr ab und wurde mit fünf Punkten Vorsprung auf Weingarten und Mengen Oberschwabenmeister. Die Mitgliederzahl stieg über die 400-Marke.

Nach Siegen gegen den FV St.Georgen, den FC Überlingen und die SpVgg Schramberg wurde das Ziel endlich erreicht. Mit 17:10 Toren und 10:2 Punkten platzierten sich die Lindauer an erster Stelle der Aufstiegsrunde und stiegen in die I. Amateurliga Schwarzwald-Bodensee auf.

1966               Württembergischer Pokalsieg

In diesem Jahr feierte die Spielvereinigung den bislang größten Erfolg in ihrer nun 47jährigen Vereinsgeschichte. Im Finale um den württembergischen Vereinspokal besiegte man die TSG Backnang mit 5:3 und wurde verdient Württembergischer Pokalsieger. In der ersten Runde um den süddeutschen Vereinspokal scheiterte die SpVgg gegen die Lizenzspieler des SSV Reutlingen klar mit 6:0.

Stehend von links: Trainer Cornik, A.Fröhlich, B.Gründl, H.Schulz, F.Thommes, K.H.Mrosko, H.Thommes, H.Knödler

Kniend von links: G.Stache, B.Stahl, J.Ritter, Ho.Thommes, E.Stahl

Die Stadt Lindau ehrte die Spieler wegen dieses Erfolgs mit einem Empfang im Rathaussaal.

1968               Erneuter Württembergischer Pokalsieg

 

                       Nachdem die Lindauer im Jahr zuvor Vizemeister der  I.Amateurliga geworden sind, gelang ihnen ihr zweiter Streich im WFV-Pokal-Wettbewerb. Vor 1‘200 Zuschauern besiegten die Jungs unter Spielertrainer Heinz Thommes ihren Endspielgegner Union Böckingen mit 1:0 nach Verlängerung. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Vereins.

Links, Karl-Heinz Mrosko:

Auswahlspieler des WFV, Vertragsspieler bei den Stuttgarter Kickers, erhielt 1969 einen Vertrag des Deutschen Meisers und Pokalsiegers FC Bayern München

Rechts, Hans Thommes:

Schoss über 1000 Tore, nahezu 10 Jahr Spielführer der 1.Mannschaft, einige Male Auswahlspieler, 2 Jahre Vertragsspieler beim FC Brühl/St.Gallen.

 

1972/73           Württembergischer Vizemeister

Die SpVgg wurde zum zweiten Male Vizemeister der Schwarzwald-Bodensee-Liga und erlangte somit die Teilnahmeberechtigung an der Deutschen Amateurmeisterschaft. Hier jedoch verloren die Grün-Weißen in Weingarten gegen den Meister der 1.Amateurliga Nordwürttemberg SSV Ulm 1846. Hatten sie schon 2:0 geführt, verloren die Lindauer das Spiel innerhalb von fünf Minuten.

1974/75           Württembergischer Vize-Pokalsieger
 

Leider reichte es dieses Mal für die Lindauer Elf nicht aus, den dritten Württembergischen Pokalsieg nach 1966 und 1968 einzufahren. In einem torlosen Spiel muss das Elfmeterschießen für die Entscheidung gegen die SpVgg Freudenstadt sorgen. Von fünf Schützen traf lediglich Zech. So ging das Finale mit 2:1 verloren.

1978                Neueinteilung der Ligen
 

Nach der Saison 1977/1978 ging die Ära der „Schwarzwald-Bodensee-Liga“ nach 18 Jahren zu Ende. Die SpVgg Lindau war seit dem Aufstieg 1962 für 16 Jahre in ununterbrochener Folge dabei.

Die fünf bestplatzierten der ehemaligen Liga qualifizierten sich direkt für die Amateur-Oberliga. Für unsere Grün-Weißen reichte es leider nur zur neu gegründeten Verbandsliga Württemberg, die sich über den gesamten württembergischen Raum erstreckte.  

Letzte Mannschaft der SpVgg in der „Schwarzwald-Bodensee-Liga“:

Stehend von links: Cleves, Doll, Friedrich, Eberle, Ciusa, Zech, Kast, Würtz

Kniend von links: Strom, Wiedemann, Thier, Pless, Müller

1978/79           Abstieg in die Landesliga
 

In der neu gegründeten Verbandsliga fand sich die Spielvereinigung nicht zurecht. Zudem musste man einen enormen Spielerverlust mit Thier (FV Ravensburg), Pless (Bonner SC), Herr (Laufbahn beendet), Doll (VfB Friedrichshafen/FC Rorschach) und Ciusa (FC Rorschach) in Kauf nehmen. Nach nur einem Jahr Verbandsliga musste man den Gang in die Landesliga antreten.

1979/80           Abstieg in die Bezirksliga
 

Die Landesligasaison wurde so schwer, wie sie erwartet wurde. Wie schon im Jahr zuvor mussten zahlreiche Spielerabgänge verkraftet werden. Die junge Lindauer Mannschaft unter Trainer Hermann Semrau war einfach noch zu unerfahren. Dass jedoch Potential in der Mannschaft steckte, zeigt sich in der Rückrunde. Jedoch mussten die guten Spiele dem katastrophalen Abschneiden der Hinrunde Tribut zahlen: hier schoss man nur 12 Tore und erreichte lediglich sieben Punkte.

 

 

1981                WFV-Bezirkspokalsieger

 

Die junge talentierte Mannschaft erreichte nach dem Abstieg in die Bezirksliga einen undankbaren zweiten Platz. Zwei Punkte fehlten zum Meistertitel und somit zum direkten Wiederaufstieg. Besser lief es im Bezirkspokal. Im Halbfinale setzten sich die Grün-Weißen gegen ihre 1b Mannschaft mit einem klaren 6:1 Sieg durch. Im Finale besiegte man die TSG Bad Wurzach mit 5:4 im Elfmeterschießen und konnte somit den WFV-Bezirkspokal gewinnen

Stehend von links: A.Reitemeier, F.Altiparmak, H.Kern, M.Zech, H.Hanl, A.Manz, H.Schuster, Trainer H.Semrau

Kniend von links: R.Scheiblich, A.Schober, M.Dochhan, R.Thommes, W.Flachs, C.Cleves

1981/82           Meister der Bezirksliga und Aufstieg in die Landesliga
 

Nach dem Gewinn des Pokals war die Mannschaft gefestigt genug um dieses Mal den Aufstieg perfekt zu machen. Unter Spielertrainer Radspieler und Trainer Ehrmann sicherte man sich die Meisterschaft schon vor den letzten Spieltagen.

 

1983/84           Abstieg in die Bezirksliga

 

Erneut musste die SpVgg die Landesliga verlassen. Wie es das Schicksal wollte: zum bislang letzten Mal fand man eine Lindauer Elf in dieser Liga wieder.

 

 

1984/85           Abstieg in die Kreisliga A

 

Nach einer schwachen Hinrunde, in der der Verein und Trainer Kragl auf die eigene Jugend gesetzt hatte, sah man schnell ein, dass sich etwas ändern musste. So übernahm H. Knödler das Traineramt und alte Lindauer Spieler, die Jahre zuvor schon in der Schwarzwald-Bodensee-Liga spielten, wurden reaktiviert. Jedoch kam dieser Umschwung zu spät und die SpVgg musste zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Kreisliga A absteigen.

 

 

1987/88           Meister der Kreisliga A und Aufstieg in die Bezirksliga

 

Im dritten Anlauf schafften es die Grün-Weißen endlich die Kreisliga A wieder zu verlassen und in die Bezirksliga aufzusteigen. Nachdem sich die Mannschaft nach mehreren Spielen noch im Mittelfeld befand, holte Trainer Ferdl Pawle die Spieler W. Schwemmer, K.Felder und R.Thommes nach Lindau, die die Mannschaft stärken sollten. Dies zahlte sich auch aus: allein Thommes schoss in 26 Spielen 37 Tore und steuerte somit seinen Teil zur Meisterschaft bei.

Stehend von links: Trainer Ferdl Pawle, W.Erletz, R.Thommes, K.Felder, A.Baldauf, A.Grübel, H.Weißhaupt

Kniend von links: B.Schindler, S.Kriese, R.Dietz, D.Striegel, C.Venuti, W.Schwemmer, A.Dietz, R.Scheiblich

1991/92           Überzeugender vierter Platz

 

Nach einer langen erfolglosen Durststrecke schaffte es die SpVgg unter ihrem Trainer Radspieler den vierten Platz der Bezirksliga zu erreichen. Wie schon im Jahr zuvor unter Trainer Nino Crnjanin zeigte die Lindauer Elf wieder einen attraktiven Fußball.

Die zweite Mannschaft der SpVgg feierte die Meisterschaft in der Kreisliga B und spielte in der nächsten Saison nur noch eine Liga unter der „Ersten“.

Kapitän Karl Bühler beim Überreichen des Meisterwimpels

1994                Eingliederung des ESV Lindau
 

Nachdem sich die SG Lindau im Jahre 1950 in die SpVgg Lindau und in den ESV Lindau aufgeteilt hatte, löste sich die Fußballabteilung des Eisenbahner-Sport-Vereins in diesem Jahr nach 44 Jahren auf. Die aktiven Fußballer wechselten zur SpVgg Lindau 1919 e.V., die seitdem der einzige Fußballverein ist, der im Lindauer Stadion seine Heimspiele austrägt und dort auch trainiert.

 

 

 

1994/95           Zweite Mannschaft wird Meister der Kreisliga B und steigt auf
 

Nachdem die „Zweite“ in den Jahren zuvor wieder aus der Kreisliga A abgestiegen war, wurden sie in dieser Saison verdienter Meister der Kreisliga B und stiegen erneut in die Kreisliga A auf. Bereits am vorletzten Spieltag standen die Grün-Weißen als Aufsteiger fest. Bei 57 Zählern und 59:31 Toren hatte das Team vier Punkte Vorsprung auf den TSV Ratzenried II.

Stehend von links: Betreuer Günther Thieme, Bernd Wucher, Hans Wolf, Rainer Schmid, Albert Grübel, Peter Tangl, Klaus Mahren, Herbert Eisenmann, Hans Weishaupt, Ralf Stumpf, Werner Schwemmer, Trainer Rudi Scheiblich

Kniend von links: Ralf Guggemos, Bernd Schindler, Michael Helmensdorfer, Christian Thieme, Thomas Keller, Bernd Reinhardt, Michael Meßmer und Rainer Dietz.

1996/97           Abstieg in die Kreisliga A
 

Lindau „Erste“ Mannschaft konnte die Bezirksliga nicht länger halten und musste in die Kreisliga A absteigen. Auch der neu verpflichtete Trainer Brugger konnte das Ruder nicht mehr umreißen.

 

 

1997/98           Meister und Aufstieg in die Bezirksliga

 

Nach nur einer Saison hatte es die SpVgg geschafft Meister der Kreisliga A zu werden. Die Mannschaft unter Trainer Brugger musste in der ganzen Saison nur eine Niederlage verkraften und schaffte den Wiederaufstieg in die Bezirksliga mit elf Punkten Vorsprung auf den Zweiplatzierten.

 

Spieler von links stehend: D.Haaga, E.Klann, T.Schmidt, H.P.Schwarzbart, G.Cik, A.Walter, A.Hornstein, C.Kohlhund, Trainer E.Brugger

Kniend von links: B.Bruderhofer, W.Schorer, D.Rief, G.Küng, R.Bahtija, A.DiModugno, C.Baldauf, R.Blaser, R.Sirch

2001/02           Erneuter Abstieg in die Kreisliga A
 

Lindau musste einsehen, dass die Mannschaft nicht mehr bezirksligatauglich war. Trainer Nino Crnjanin holte das Beste aus der Mannschaft heraus, musste jedoch angesichts der Dünne seines Kaders den Abstieg in die Kreisliga A hinnehmen.

Bislang letzte Bezirksliga-Mannschaft der Grün-Weißen:

Stehend von links: Co-Trainer Detlef Keller, Unbekannt, Alexander Motz, Böttcher, Heribert Majores, Marco Thürer, Martin Krügers, Niklas Gfrerer, Ralph Konrad, Hans-Peter Schwarzbart, Ben Sommer, Matthias Kohl, Trainer Nino Crnjanin

Kniend von links: Jesus Isabel, Agostino Chianta, Mario Loy, Moritz Wiedemann, Gerd Küng, Markus Fuchs, Stefan Vogler, Unbekannt, Florian Manz, Andrea Bottaro

2002/03           Aufbau einer jungen Lindauer Mannschaft
 

Die SpVgg entscheidet sich einen neuen Weg einzuschlagen. Der neue Vorstand setzt ganz auf die eigene Jugend und junge Spieler. Ziel ist es einen gefestigten Kern von jungen Lindauern zu bilden, die das runde Leder mit Leidenschaft treten und vielleicht an ruhmreiche Zeiten der SpVgg wieder anknüpfen können.

Weiße Trikots: Sener Arcar, Benjamin Speck, Sebastian Trettel, Martin Miller, Dominik Stöcker, Ahmet Sakali, Mario Loy, Jens Kohl, Armin Preßler, Aco Stojanovic, Andreas Polzer, Sven Wartig

Grüne Trikots: Andreas Jochum, Bilal Altiparmak, Rainer Grabherr, Robert Kersten, Martin Krügers, Michael Krügers, Alexander Motz, John Emeka, Cengiz Dogan, Bernd Bodler

Torhüter: Matthias Kohl, Miloje Markovic

Trainer: Detlef Keller (grüne Jacke), Ranko Kovacic (oben rechts)

 

 

2008/09           Zweite Mannschaft wird Meister
 

In der Saison 2008/09 wurde in Lindau endlich wieder eine Meisterschaft gefeiert. Am letzten Spieltag ging es zum direkten Konkurrenten nach Brochenzell. Nervenstark fertigten unsere Grün-Weißen unter Spielertrainer Rainer Grabherr den Vfl mit einem

klaren 0:7 Auswärtssieg ab und wurde somit verdient Meister der Kreisliga B.

2009/10           Erneute Meisterschaft der zweiten Mannschaft
 

Da der Verein nach der Meisterschaft im Vorjahr auf den Aufstieg verzichtet hatte, spielte das Team mit neuem Trainer Ralph Konrad erneut in der Kreisliga B. Deutlicher als im Jahr zuvor setzte man sich an der Tabellenspitze ab und wurde am Schluss mit 13 Punkte Vorsprung auf die SG Argental II Meister.

 

2011/12           Erstes aktives Damenteam
 

In ihrer langen Tradition schickte die SpVgg Lindau in dieser Saison zum ersten Mal eine aktive Frauenmannschaft in den Ligawettbewerb. Verantwortlich für das junge Team in der Bezirksliga waren Abteilungsleiter Hans Langenbach und Trainer Hansi Weishaupt.

2013/14           Abstieg in die Kreisliga B
 

Der Tiefpunkt der langen Geschichte der SpVgg Lindau wurde erreicht. Nach 12-jähriger Klassenzugehörigkeit der Kreisliga A konnte die Liga nicht mehr gehalten werden. Die Saison unter Spielertrainer Marc Barton lief weitaus nicht so erfolgreich wie erwartet. In den letzten Saisonspielen versuchte der neue Trainer Sepp Kern das Ruder noch umzureißen, aber das sinkende Schiff war nicht mehr zu retten. Der Abstieg in die Kreisliga B war besiegelt.

Bislang  letzte Lindauer Mannschaft in der Kreisliga A.

 

   2014/15       Die Zweite Mannschaft wird vorzeitig Meister.

                                 

Die zweite Mannschaft der Spielvereinigung hat es geschafft zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren Meister ihrer Klasse zu werden. Ohne Niederlage marschierten die Lindauer durch die Saison, lediglich ein Remis mussten sie in 16 Spielen hinnehmen. Im Schnitt schossen die Lindauer Jungs 4,5 Tore pro Spiel und verfügten somit dank ihres hungrigen Sturms und ihrer starken Abwehrreihe über das beste Torverhältnis der Liga. Am Ende der Saison sicherten sich die Grün-Weißen die Meisterschaft mit fünf Punkten Vorsprung auf den SV Ettenkrich II und mit 16 Punkten auf die drittplatzierten Oberreitnauer.

Am letzten Spieltag besiegten die Lindauer um Trainer Christos Rapatoupulus bei über 33 Grad und Kunstrasenplatz die Sportfreunde aus Friedrichshafen. Nachdem der Meisterwimpel im Anschluss an die Partie von Kapitän Dalibor Mabic in Empfang genommen wurde, ließen die Inselstädter die Saison gemeinsam mit der ersten Mannschaft bei einer lockeren Grillrunde im eigenen Stadion ausklingen.

Meister der Reserverunde 2014/2015

Frauenteam wird Vizemeister und steigt in Regionenliga auf

 

In ihrer vierten Saison haben es unsere Frauen endlich geschafft von der Bezirksliga Bodensee in die Regionenliga Württemberg aufzusteigen. In der Meisterschaftsrunde belegten sie mit nur einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Haslach den zweiten Tabellenplatz. Am Ende fehlten unseren Mädels um Trainer Achim Schnober ein Punkt zum direkten Aufstieg.

In den Relegationsspielen besiegte unsere Grün-Weißen den SV Burgrieden mit 3:1 und im entscheidenden letzten Spiel um den Aufstieg den FC Wangen mit 4:1.

 

Aufstiegsmannschaft in die Regionenliga: Stehend von links: Verena Schmid, Trainer Achim Schnober, Lisa Wisotzki, Stefanie Sieber, Tamara Biggel, Verena Schropp, Nina Hörmann, Marina Cortese Knieend von links: Kevser Albayrak, Bernadette Schmid, A