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Impressionen vom Spiel gegen die SpVgg Berneck/Zwerenberg (04.11.2018)

Lindaus Fußballfrauen gewinnen Spitzenspiel! - 2:0 gegen Tabellenführer SpVgg Berneck/Zwerenberg

 

Ein überglücklicher Lindauer Trainer Achim Schnober stellte nach Spielschluss fest: „Heute sah ich die beste Leistung meiner Mannschaft seit ich hier Trainer bin. Meine Taktik ging voll auf und wir haben den vielen Zuschauern Frauenfussball vom feinsten geboten. Ich möchte aus dieser Mannschaft keine einzelne Spielerin hervorheben, denn der Erfolg war nur mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung möglich. In kämpferischer Hinsicht hat jede Spielerin alles gegeben. Dass das Spiel so hochklassig war lag jedoch auch am Gegner, war es doch bisher die besten Mannschaft gegen die wir bisher gespielt haben.“

 

Bereits von der ersten Minute an setzten die Lindauerinnen ihre Gegnerinnen mit ihrem aggressiven Pressing unter Druck, sodass die SpVgg Berneck/Zwerrenberg ihre gefährlichen Spitzen Sarah Ungericht, Sandra Honigmann und Nadja Dürr kaum gezielt anspielen konnten. Da auch die beiden Verteidigerinnen Kevser Albayrak und Theresa Rudhart sowie Libera Verena Schropp ihren Gegenspielerinnen kaum Möglichkeiten ließen sich zu entfalten hatte Lindaus Torfrau Selina Ruedi einen relativ ruhigen Nachmittag im Gegensatz zur Gästetorfrau Carina Schranz, die vor zwei Jahren von der TSG Hoffenheim nach Berneck wechselte. So hatte Bernecks Torfrau Schranz mehrere Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Bei einem Schuss von Annika Stohr in der 30.Minute den sie gerade noch um den Pfosten lenken konnte, sah man warum sie schon in Hoffenheim spielte. In der 43.Minute war jedoch auch Schranz geschlagen, als Veronika Gibasova einen Freistoß mit Vollspann aus 20 Metern ins Kreuzeck hämmerte.

 

Nach der Halbzeit kam Berneck/Zwerenberg die ersten zehn Minuten mit enormen Elan aus der Kabine und drückte auf den Ausgleich. So kamen die Gäste nach 49.Minute zu ihrer einzigen Torchance, wobei der Schuss der Gäste über das Tor ging. Danach übernahmen die Inselstädterinnen wieder das Kommando. Als Verena Schmid im Strafraum gefoult wurde, entschied der gut leitende Schiedsrichter Hasan Gedik sofort auf Elfmeter, diesen verwandelte die Torschützin des ersten Treffers Veronika Gibasova sicher zum 2:0. In der Schlussphase hatte die SpVgg Lindau mehrere Gelegenheiten das Ergebnis höher zu gestalten, jedoch erzielten die Inselstädterinnen keinen weiteren Treffer, sodass es beim 2:0 Heimerfolg blieb. Durch diesen Sieg kletterte die SpVgg Lindau an die Tabellenspitze der Landesliga.

 

Spvgg Lindau – SpVgg Berneck/Zwerenberg 2:0 (1:0)

 

1:0, 2:0 Veronika Gibasova (43. 58.Elfmeter)

 

Selina Ruedi, Verena Schropp, Kevser Albayrak, Theresa Rudhart, Veronika Gibasova, Louisa Schediwy, Verena Schmid, Adela Gibasova, Kim Roitner, Monja Rudhart, Annika Stohr (62. Marina Rudhart)  

Fussballerinnen der SpVgg reisen nach Rottweil

 

Beim FV 08 Rottweil treten die Landesliga-Fußballerinnen der Spielvereinigung Lindau am siebten Spieltag an. Die Partie am Sonntag, 28. Oktober, beginnt um 13 Uhr. Laut Pressemitteillung treffen in dieser Partie zwei Aufsteigermannschaften aufeinander.

 

Wie die SpVgg als Meister aus der Regionenliga 6, stieg auch Rottweil Ende der Vorsaison als Meister der Regionenliga 4 in die Landesligaauf. Mit 56 Punkten und einem Torverhältnis von 76:30 können die Schwarzwälderinnen auf eine großartige Saison zurückblicken. Maßgeblichen Anteil am Titelgewinn hatte Rottweils Torjägerin Deborah Theis, die mit 32 Treffern beinahe jedes zweite FV-Tor erzielte. Mit ihren bislang sechs erzielten Toren in sechs Landesligaspielen trifft sie auch eine Liga höher bislang zuverlässig. Darüber hinaus verfügt Rottweil mit Alissa Leopold über eine weitere Spielerin, die mit vier Treffern in der oberen Tabelle der aktuellen Torschützenliste rangiert.

 

Da Rottweil, im Gegensatz zum vorherigen Lindauer SV Eglofs, über zwei Stürmerinnen verfügt, die jederzeit in der Lage, sind ein Tor zu erzielen, dürfte die Aufgabe für die Spielvereinigung wesentlich schwerer werden als beim Auswärtssieg im Allgäu vor einer Woche. Mit 15 Treffern erzielte der FV 08 Rottweil bisher genauso viele Tore wie die Lindauerinnen, musste jedoch im Gegensatz zur Mannschaft vom Bodensee, die mit drei Gegentreffer über die beste Abwehr der Liga verfügen, jedoch bereits 16 Gegentore hinnehmen.

 

„Sollte meine Mannschaft nach der langen Anfahrtsstrecke eine ähnliche Leistung abrufen wie in Eglofs und wir die beiden gefährlichen Spitzen unter Kontrolle bekommen, rechne ich mir durchaus etwas aus. Zwar konnten einige Spielerinnen unter der Woche aus Krankheitsgründen nicht voll trainieren, jedoch hoffe ich, dass am Sonntag alle an Bord sind und wir unsere Serie von sechs ungeschlagenen Spielen ausbauen können“, sagt SpVgg-Coach Achim Schnober im Vorfeld der Auswärtspartie.

 

Trotz der aktuellen Erfolgsserie gibt sich Schnober mit Blick auf die kommenden Wochen eher vorsichtig. „Momentan rangieren wir auf Grund unseres Torverhältnisses am zweiten Platz in der Landesliga, jedoch bleibt der Klassenerhalt unser vorrangiges Ziel. So lange dies nicht erreicht ist, denke ich von Spiel zu Spiel.“

Neue Trikots, gesponsert durch Sauter Personal-dienstleistungen GmbH aus Ravensburg

Die Frauen der SpVgg Lindau freuen sich sehr über die neuen Trikots, die ihr von der Firma Sauter Personaldienste GmbH aus Ravensburg überreicht wurden.

 

Vor dem Heimspiel wurden sie den Frauen von Niederlassungsleiterin Antonietta Durante überreicht. Die SpVgg Lindau hofft dass die Trikots auch in den nächsten Spielen so viel Glück bringen, wie im Heimspiel gegen den VfL Munderkingen und im Auswärtsspiel beim SV Eglofs. Wurden beide Spiele doch mit 4:0 gewonnen.

Impressionen vom Spiel gegen den VfL Munderkingen (14.10.2018)

SpVgg Lindaus Frauen treffen am Sonntag auf den VfL Munderkingen

 

Am Sonntagvormittag treffen, in der Landesliga der Frauen, in Lindau-Zech um 11:00 Uhr Tradition (VfL Munderkingen) auf Newcomer (SpVgg Lindau). Der VfL Munderkingen zählt zu den traditionsreichsten Vereinen im Frauenfussball Oberschwabens. So spielte der VfL jahrelang in der Oberliga. Nachdem er in der Saison 2005/06 aus dieser in die Verbandsliga abstieg, wurde man drei Jahre später Meister in der Verbandsliga und stieg abermals in die Oberliga auf. Hier erreichte man in der Saison 2009/10 den sensationellen 3. Platz. Bevor man in der Saison 2012/13 als Tabellenelfter wieder in die Verbandsliga abstieg wurde der VfL in den beiden Jahren zuvor fünfter und achter.  Nach vier Jahren Verbandsligazugehörigkeit musste man nach der Saison 16/17 den Weg in die Landesliga antreten. Hier beendete man die letzte Saison als Tabellensiebter. In dieser Saison rangiert man nach einem sehr schwachen Saisonstart zwar noch, mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 1:9 Toren  auf dem  letzten Tabellenplatz. 

 

Obwohl der VfL Munderkingen mit Torjägerin  Valentina Miele (12 Tore in der Saison 17/18) zum Regionalligisten SV Alberweiler und Torhüterin Eva Turiello zur SG Altheim zwei wichtige Stützen verlor, verfügt der VfL immer noch über viele Spielerinnen die auf höherklassige Erfahrung zurückblicken können.

 

Trotz der momentanen Tabellenkonstellation warnte Lindaus Trainer Achim Schnober seine Mannschat beim  Mittwochtraining vor dem Gegner mit den Worten: „ Habt ihr am Montag das Spiel in der zweiten Bundesliga zwischen dem 1 FC Köln gegen dem MSV Duisburg gesehen. Da hat auch überraschend der Tabellenletzte MSV beim Tabellenführer FC Köln 2:1 gewonnen. Denkt daran die Tabelle nach vier Spieltagen hat noch nichts zu sagen. Wo eine Mannschaft am Ende steht kann man jetzt noch nicht sagen.“

 

Da die SpVgg Lindau auch nicht sorgenfrei in die Partie geht, so trainieren Spielmacherin Louisa Schediwy und Stürmerin Silke Bischof schon seit Wochen, auf Grund von Krankheit und Verletzung, nicht mehr, darf man gespannt sein, wie sich die SpVgg Lindau gegen die Traditionsmannschaft aus Munderkingen präsentiert und ob ihr ein weiterer Erfolg wie beim Tabellenzweiten SV Uttenweiler gelingt..

Lind­aus Frau­en ge­win­nen beim Ta­bel­len­zwei­ten

 

Die Fußballerinnen der SpVgg Lindau haben in der Landesliga mit einem 1:0 Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten SV Uttenweiler ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Achim Schnober war gegen Uttenweiler dominierend. "Der Sieg ist mehr als verdient", sagte Schnober. Nicht nur seiner Meinung nach hätte der Sieg durchaus höher ausfallen können. "Irgendwann müssen doch unsere Bälle auch mal im gegnerischen Tor landen, heute ging wieder ein Ball ans Lattenkreuz, ein anderer an die Innenkante des Pfostens, von wo aus er wieder heraus statt ins Tor sprang. So was wie in dieser Saison habe ich noch nie erlebt". sagte er.

 

Saisonziel bleibt Klassenerhalt

 

Die SpVgg Lindau begann sehr druckvoll und setzte den SV Uttenweiler von der ersten Minute an mit Pressing unter Druck. So versuchten die Gegnerinnen in der ersten Halbzeit mit langen Bällen aus der Abwehr heraus zum Erfolg zu kommen. Jedoch bissen die Stürmerinnen Unterzeils sich immer wieder die Zähne an der starken Defensive um Libera Verena Schropp und den Verteidigerinnen Kevser Albayrak und Theresa Rudhart aus. Da der Druck der Lindauerinnen immer stärker wurde, war der Führungstreffer folgerichtig. Annika Stohr nahm den Ball in der 35. Minute am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor an, setzte ihre Gegenspielerin bereits mit der Ballannahme auf den falschen Fuß und schoss den Ball, aus der Drehung heraus, unhaltbar ins lange Eck.

 

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Bild, Lindau drückte auf den zweiten Treffer, Uttenweiler verlegte sich aufs Kontern. Nachdem jedoch Lindaus Torhüterin Selina Ruedi bei den Kontern glänzend hielt, lag die Überraschung in der Luft. In der 70. Minute hatte Lindau Pech, als ein direkter Eckball von Veronika Gibasova am Lattenkreuz landete. Kurz vor Ende hatten die Inselstädterinnen abermals das Glück nicht auf ihrer Seite, als ein Schuss von Adela Gibasova am Innenpfosten landete. So bleibt es am Ende beim 1:0 Erfolg Lindaus. Mit nun mehr acht Punkten aus vier Spielen hat die SpVgg Lindau einen Start nach Maß und hofft durch die Unterstützung des Lindauer Publikums auch kommendes Wochenende in Lindau gegen den VfL Munderkingen weitere Punkte zu ergattern auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Landesliga.

SpVgg Lindaus Frauen empfangen Sonntag in Lindau-Zech den Tabellendritten SG Altheim

 

Am Sonntag empfangen die Frauen der SpVgg Lindau, die momentan auf dem vierten Platz rangieren, den mit zwei Siegen gestarteten Tabellendritten der Fußballlandesliga, den SG Altheim, um 11.00 Uhr auf dem Sportplatz in Lindau-Zech.

 

Wie die SpVgg Lindau wurde auch die SG Altheim Meister ihrer Regionenliga. Mit 18 Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 77:27 Toren stieg man souverän in die Landesliga auf. Mit Angela Hospach (18 Tore) und Tanja Kottmann (15 Tore) hat man zwei Spielerinnen in seinen Reihen, die in der Lage sind Spiele allein zu entscheiden, was man an den ersten beiden Spieltagen schon beim 1:0 Auswärtserfolg der SG beim VFL Munderkingen sehen konnte als Hospach das Tor markierte. Beim 3:2 Erfolg gegen den SV Eglofs trug sich auch die zweite Stürmerin Kottmann in die Torjägerliste der Landesliga ein. Zudem verstärkte sich die Mannschaft in der Sommerpause im  Abwehrbereich durch Torfrau Eva Turiello vom Ligakonkurrenten VfL Munderkingen, die der Abwehr mehr Halt gibt.

 

Auch die Lindauer Mannschaft startete perfekt in die Saison. So gewann man zu Hause gegen den TSV Sondelfingen mit 3:0 und beim 2:2 Unentschieden auswärts beim Verbandsligaabsteiger SV Granheim holte man einen wichtigen Punkt in der Mission Klassenerhalt. Zwar verletzte sich in Granheim  Monja Rudhart, hinter deren Einsatz gegen Altheim noch ein großes Fragezeichen steht, trotzdem geht Trainer Schnober optimistisch in die Partie, will er doch weiterhin punkten. Nachdem dieses Wochenende wieder Louisa Schediwy und Silke Bischof zur Verfügung stehen dürften, denkt Lindaus Trainer Schnober, dass er, sollte Monja Rudhart ausfallen, auch gegen den SG Altheim eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten kann.

SpVgg Lindau holt 2:2 in Granheim

 

„Meine Mannschaft hat heute eine überragende Leistung beim Verbandsligaabsteiger SV Granheim gezeigt. Nicht nur, dass sie zweimal einen Rückstand, der praktisch aus dem Nichts kam, ausgleichen konnte. Auch, was sie in spielerischer Hinsicht zeigte, hat mich überzeugt. Dass es nicht zum Sieg reichte, lag an der mangelnden Chancenverwertung“, befand Achim Schnober nach dem 2:2-Unentschieden der Landesliga-Fußballerinnen der Spielvereinigung Lindau.

 

Auf dem sehr großen Sportplatz in Ehingen entwickelte sich am Sonntag ein sehr laufintensives Spiel, bei welchem die Gäste vom Bodensee es versäumten, ihre Chancen in Tore umzumünzen. So gelang völlig überraschend dem Gastgeber in der 21. Minute die Führung. Nachdem Lindau den Ball nach einem Eckball nicht aus der Gefahrenzone brachte, schoss Sina Füller ins lange Eck. Die SpVgg drückte weiter und kam nach einem Torwartfehler Granheims zum Ausgleich: Torfrau Tamara De Benedictis vertändelte den Ball im Strafraum, was Annika Stohr ausnützte und ihr den Ball durch die Beine ins Tor schoss. Wie beim ersten Treffer Granheims, gingen auch beim zweiten Gegentor mehrere Fehler in Lindaus Abwehr voraus, sodass Franziska Uhl am Ende das 2:1 erzielte. In der 43. Minute gelang Stohr der erneute Ausgleich, als sie nach einem Spielzug über Monja Rudhart deren Flanke am langen Pfosten ins Tor drückte.

In der Halbzeitpause musste Schnober sein Mittelfeld umstellen, da Monja Rudhart verletzungsbedingt in der Kabine bleiben musste. Zwar war das Spiel zu Beginn der zweiten Halbzeit noch ausgeglichen, jedoch änderte sich der Spielverlauf immer mehr zugunsten der Inselstädterinnen. Ab der 60. Minute spielte Lindau Powerplay. Zählbares sprang bis zum Abpfiff nicht heraus.

 

„Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen und wissen, wo wir herkommen. Letzte Saison trennten uns und Granheim noch zwei Klassen. Vor zwei Jahren, bei unserem ersten Aufstieg in die Landesliga, hatten wir am achten Spieltag gerade mal zwei mickrige Pünktchen, jetzt haben wir nach zwei Spieltagen die doppelte Anzahl. Nun waren wir mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar die meiste Zeit dominant“, so Schnober.

Fußballerinnen der SpVgg Lindau reisen zum SV Granheim

 

Ihr erstes Auswärtsspiel in Staffel 2 der neuen Fußball-Landesligasaison bestreiten die Lindauer Fußballerinnen am Sonntag, 16. September, ab 11 Uhr in Ehingen beim SV Granheim. Der SVG, der in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga spielte und erst in der Relegation durch eine 0:2-Niederlage gegen den VfL Herrenberg abstieg, musste dadurch den Weg in die Landesliga antreten.

 

So besiegte der SV Granheim zum Saisonende nicht nur d en FFV Heidenheim zu Hause mit 3:1, sondern behielt in Ehingen auch gegen den Tabellenvierten FV Nürtingen (2:1) und den Tabellenfünften SV Jungingen (1:0) die Oberhand. Mit 16 Punkten, die der SV Granheim in den Heimspielen holte, lag die Mannschat im Soll auf dem Weg zum Klassenerhalt. Allerdings zeigten die Granheimerinnen auswärts mit gerade einmal drei Unentschieden ein anderes Gesicht, wodurch zum Saisonende mit 19 Punkten der Abstand zwei Zähler auf den rettenden Platz betrug.

 

Trotz des Abstiegs blieb die Mannschaft zusammen und hatte mit Jennifer Eiberle, die nach nur einer Saison zurück zum TSV Schemmerhofen wechselte, lediglich einen Abgang zu verzeichnen. Neben Eiberle (4 Tore) war Kapitänin Franziska Uhl mit sechs Treffern die erfolgreichste Schützin des SV Granheim.

 

Nach der überraschenden Heimniederlage zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende gegen den SV Eglofs ist die Granheimer Mannschaft bereits unter Druck, im Rennen um den Wiederaufstieg Anschluss zu halten. Bis zur 77. Minute führte Granheim mit 2:1, ehe Eglofs durch ein Eigentor der Ausgleich gelang. Bereits zwei Minuten später kassierte man das 2:3, was die Niederlage besiegelte.

 

Trotz des klaren 3:0-Erfolgs im ersten Spiel gegen den TSV Sondelfingen geht die Spielvereinigung Lindau als klarer Außenseiter in die Partie gegen den Verbandsliga-Absteiger. Lindaus Trainer Achim Schnober will auch in Ehingen punkten. „Wer mich kennt, weiß, dass ich immer gewinnen will. Zwar hatten wir vor zwei Jahren, als wir das erste Mal in der Landesliga spielten, auswärts Probleme zu punkten. Jedoch haben wir jetzt eine gestandene Mannschaft. Nicht nur, dass wir uns gezielt verstärkt haben, auch unsere jungen Spielerinnen haben sich in der letzten Runde erheblich gesteigert und viel Erfahrung gesammelt“, sagt der SpVgg-Fußballtrainer. Ihn schmerzt lediglich der Ausfall von Spielgestalterin Louisa Schediwy, die in dieser Woche immer noch nicht trainieren konnte. „Trotz allem hoffe ich, das wir mit einem positiven Ergebnis an den Bodensee zurückkehren“, so Schnober.

SpVgg Lindaus Frauen starten mit 3:0 Erfolg in die Landesliga

 

Wie stellte Lindaus Trainer Achim Schnober nach dem Spiel fest: “Heute kann ich nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Ging doch jede Spielerin an ihre Leistungsgrenze. So war die Leistung meiner Meinung nach von der ersten bis zur letzten Minute überragend, dass ist um so höher anzurechnen, musste ich doch neben Torfrau Selina Ruedi, auch noch auf Spielgestalterin Louisa Schediwy, die erkrankt war, verzichten. Nicht nur das ich Stürmerin Merve Avci ins Tor stellen musste, sondern hatte ich auch noch eine zweite Baustelle im Mittelfeld. Besonders freute es mich als Trainer, dass unsere einstudierten Standardsituationen, die wir unendlich im Training geübt haben, zum Erfolg führten. Nachdem ich nach zwanzig Minuten Lisa Wisotzki und Theresa Rudhart die Seiten tauschen lies, war es mit der Gefährlichkeit der Stürmerinnen aus Sondelfingen vorbei. Wie gesagt ich bin mit der Leistung meines Teams mehr als zufrieden.“

 

In der ersten Halbzeit waren Torchancen Mangelware, so dauerte es bis zu 35.Minute, ehe ein Schuss von Veronika Gibasova knapp am Tor vorbeistrich. Zwar war die SpVgg Lindau ab der 20.Minute dominant, jedoch brachte Sondelfingen immer wieder den berühmten Fuß dazwischen. In der 43. Minute fiel dann das 1:0 der Inselstädterinnen, als Adela Gibasova den Ball aus 18 Metern unter die Latte hämmerte.

 

Wer gedacht hatte, die SpVgg Lindau ruht sich nach der Halbzeit auf dem 1:0 aus, sah sich getäuscht. So ging ein Schuss von Silke Bischof, die ihr erstes Landesligaspiel von Beginn bestritt, in der 46, Minute knapp vorbei. In der 61. Minute führte dann eine Ecke von Veronika Gibasova zum 2:0, als Annika Stohr das Leder am langen Pfosten, über die Torlinie drückte. Nur fünf Minuten später köpfte Monja Rudhart einen weiteren Eckball von Veronika Gibasova zum 3:0 ins Tor. Die SpVgg Lindau hatte danach mehrere Torchancen, so verzog Monja Rudhart knapp. Verena Schmid, die eines ihrer besten Spiele im Dress der SpVgg Lindau zeigte, hatte Pech, als nach einer kurz ausgeführte Ecke, ihr Schuss an der Latte landete.

 

Am Ende freute sich Lindaus Frauenfußballleiter Hans Langenbach, nicht nur über den Erfolg der Lindauer Mannschaft, sondern auch darüber dass sie den mehr als 100 Zuschauern Frauenfußball vom feinsten boten. Hierzu trugen auch die Gäste aus Reutlingen bei, die mit ihrer Spielführerin Julia Tempel , eine Spielerin in ihrer Reihe hatten, über die, die Zuschauer noch lange diskutierten. So hätten sie doch weder bei den Männern noch sonst wo jemanden gesehen, der den Ball so annimmt und mit dem Außenrist Weiterleiten kann wie sie.

 

SpVgg Lindau – TSV Sondelfingen 3:0 (1:0)

 

1:0 Adela Gibasova (43.Minute), 2:0 Annika Stohr (61.Minute), 3:0 Monja Rudhart (66.Minute)

 

Merve Avci, Verena Schropp, Lisa Wisotzki, Theresa Rudhart, Kim Roitner, Veronika Gibasova, Monja Rudhart, Adela Gibasova, Verena Schmid, Annika Stohr, Silke Bischof (Kevser Albayrak)

SpVgg Lindaus Frauen empfangen am Sonntag um 13:00 Uhr in Lindau-Zech den TSV Sondelfingen

 

Mit dem TSV Sondelfingen empfängt die SpVgg Lindau den letztjährigen Tabellenachten der Landesliga um 13.00 Uhr in Lindau Zech. Wie die SpVgg Lindau stieg der Verein aus Reutlingen vor zwei Saisonen in die Landesliga auf, jedoch konnte Sondelfingen die Klasse als Tabellenneunter im Gegensatz zu den Inselstädterinnen, die damals den zehnten Platz belegten, und in die Relegation mussten, halten. Nach Paltz 9 in der ersten Saison und Platz 8 in der Saison 17/18 will Sondelfingen sich in der Tabelle weiter nach vorne arbeiten. Dass der TSVt bereits gut in Form ist, zeigte die erste Pokalrunde im WFV Pokal, als man beim SV Unterdigisheim, der letzte Saison den vierten Tabellenplatz in der Regionenliga Staffel 4 belegte, mit 6:2 gewann. Hier zeigte die siebzehnjährige  Vanessa Dietsche, die ab dieser Saison bei den Frauen spielt, mit ihren vier Treffern, dass sie die Offensive weiter verstärkt.  Neben Dietsche verfügt die Mannschaft nun mit Verena Moser, die in den letzten beiden Saisonen 18 Treffer erzielte sowie Camila Rinker (14 Tore) und Julia Teufel (13 Tore) über vier Spielerinnen, die in der Lage sind Spiele alleine zu entscheiden. So ist das Aushängeschild des TSV Sondelfingen die Offensive.

 

Nach dem knappen 2:1 Erfolg nach Verlängerung im WfV Pokal beim TSV Tettnang II darf man  gespannt sein, wie sich die Mannschaft von Trainer Achim Schnober im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Landesliga aus der Affäre zieht. Dass dies nicht einfach werden wird ist sich Trainer Schnober bewusst. So steht Trainer Schnober neben Torfrau Anna Bundschuh, die sich für vier Monate nach Spanien verabschiedete, auch Lindaus neue Torfrau Selina Ruedi, die sich noch im Urlaub befindet, nicht zur Verfügung. Die Zuschauer dürfen somit nicht nur auf den ersten Auftritt der Neuzugänge Adela und Veronika Gibasova sowie Silke Bischof in Lindau gespannt sein, sondern auch darauf, wer das Lindauer Tor hüten wird.      

Achim Schnober peilt einstelligen Tabellenrang an

 

Aufstieg, im Folgejahr Abstieg zurück in die Regionenliga und anschließend der sofortige Wiederaufstieg: Achim Schnober von der Spielvereinigung Lindau steht mit seinen Fußballerinnen vor der zweiten Spielzeit in der Landesliga (Staffel 2). Die beginnt am Sonntag, 9. September, mit einem Heimspiel gegen den TSV Sondelfingen (13 Uhr, Sportplatz in Lindau-Zech). Anders als vor zwei Jahren beim Debüt in der Landesliga, als der Klassenerhalt ausgerufen, jedoch knapp verpasst wurde, peilen die SpVgg-Verantwortlichen diesmal eine Mittelfeldplatzierung an.

 

„Ich will da jetzt angreifen“, gibt der SpVgg-Fußballtrainer im Gespräch mit unserer Zeitung unumwunden zu. Und er hat allen Grund dazu: Zum einen stehen ihm fast alle Spielerinnen aus der Vorsaison zur Verfügung. Zum zweiten konnte er in der Vorbereitung aus dem Vollen schöpfen und blickt auf eine gute Trainingsteilnahme zurück – wenngleich man gelegentlich eine Doppeleinheit am Wochenende absolvieren musste und der Hauptplatz im Lindauer Stadion bis Anfang Oktober.

Und zum dritten konnte er, im Schulterschluss mit SpVgg-Frauenfußballleiter Hans Langenbach, den Kader gezielt verstärken und somit, im Vergleich zu den Jahren davor, etwas verbreitern. Zwar umfasst sein Aufgebot derzeit immer noch lediglich 15 bis 16 Spielerinnen. Doch sieht Schnober hier eine, auch zahlenmäßig ausreichende Grundlage, die anstehende Spielzeit 2018/19 zu überstehen.

 

Silke Bischof kommt aus Kressbronn

 

Als Zugänge zur zweiten Landesligasaison verzeichnet die SpVgg Lindau Silke Bischof (SV Kressbronn), die schon vor zwei Jahren mit den Lindauer Verantwortlichen wegen eines Vereinswechsels sprach, und Selina Ruedi vom SV Bergatreute. Letztere wird Anna Bundschuh, die aufgrund eines Auslandsaufenthaltes während der Hinrunde verhindert ist, als Torspielerin vertreten. „Wir wollten Zugänge, die den Ehrgeiz mitbringen“, sagt Achim Schnober. Vor allem von den beiden Geschwistern Veronika und Adela Gibasova versprechen sich Langenbach und Schnober wertvolle Impulse für die neue Spielzeit. Immerhin standen die Zwillinge schon in der U19-Nationalmannschaft ihres Heimatlandes, der Slowakei.

In den vergangenen Jahren liefen beide für den Schweizer Club FC Wil auf. Dort stöberte Achim Schnober die Spielerinnen auf, lud sie zu einem Probetraining ein. Sofort stimmte die Chemie zwischen den Gibasova-Schwestern und der Spielvereinigung, die ihr Kommen zusagten und ab sofort für Lindau auflaufen werden.

Und die Favoriten in der neuen Landesligasaison? Da will sich der SpVgg-Frauencoach nicht festlegen. Dem SV Sulmetingen, vor geraumer Zeit noch Konkurrent in Staffel 6 der Regionenliga, traut Schnober ziemlich viel zu.

Ansonsten sei die Leistungsdichte in der Landesliga recht hoch, weswegen eine Prognose über mögliche Titelaspiranten schwer sei. Ohnehin will der Lindauer Trainer zuallererst auf seine Mannschaft schauen. Gilt es doch, als Aufsteiger den großen Sprung zwischen beiden Spielklassen zu bewältigen.

SpVgg Lindau Frauen qualifizieren sich mit einem 2:1 Erfolg nach Verlängerung für die zweite Runde des WFV Pokals

 

Mit einem 2:1 Auswärtserfolg nach Verlängerung beim TSV Tettnang II qualifizierten sich Lindaus Frauen für die zweite Runde des WFV Pokals. Da Lindau, vor dem Saisonstart kommendes Wochenende in der Landesliga, auf Grund der Urlaubszeit keine Testspiele machen konnte, testete Lindaus Trainer Achim Schnober einige Spielerinnen, auf für sie ungewohnten Positionen und integrierte zudem die drei Neuzugänge. Bereits von der ersten Minute an konnte man erkennen, dass die beiden Schwestern Gibasova die erwünschten Verstärkungen sind. Nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch in kämpferischer Hinsicht zeigten sie eine herausragende Partie.

 

In der ersten Halbzeit dominierten die Inselstädterinnen klar, jedoch scheiteten sie immer wieder an der besten Spielerin auf dem Platz, an Tettnangs Neuzugang Torfrau Selina Pfender, die mit ihren Paraden Lindaus Stürmerinnen fast zur Verzweiflung trieb. Torfrau Pfender, die letzte Saison noch in der Regionalliga in Sindelfingen spielte und davor zwei Jahre das Tor des B-Juniorinnen Bundesligisten SV Alberweiler hütete, wehrte mit Glanztaten einen Kopfball von Annika Stohr und einen Schuss von Veronika Gibasova ab. In der 38.Minute hatte sie zudem das Glück auf ihrer Seite, als Verena Schropp einen Elfmeter an die Latte schoss.

 

Lindaus Trainer Schnober hatte in der Halbzeit ein glückliches Händchen als er Merve Avci und Neuzugang Silke Bischof aus Kressbronn einwechselte, wollte er doch jeder Spielerin die Möglichkeit geben, sich eine Halbzeit zu präsentieren. So war es auch Merve Avci, die in der 67.Minute das 1:0 für die Inselstädterinnen erzielte. In der 70.Minute hätte Lindau beinahe einen weiteren Treffer markiert, jedoch klärte eine Verteidigerin einen Schuss von Monja Rudhart auf der Linie. Völlig überraschend gelang dann dem TSV Tettnang durch Elisa Schneider in der 81.Minute der Ausgleich

In den beiden Verlängerungen kam es zum offenen Schlagabtausch Nachdem Silke Bischof in der 113.Minute nur den Pfosten traf, erzielte Monja Rudhart zwei Minuten später das 2:1 für die Inselstädterinnen. In der Schlussminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einem Freistoß für den TSV Tettnang II, bei dem sich beinahe alle Spielerinnen im oder um den  Strafraum Lindaus versammelten. kam es zu einem Foulspiel von Lindaus Torfrau an einer Stürmerin Tettnangs, sodass der sehr gut leitende Schiedsrichter Schramm sofort auf den Elfmeterpunkt zeigte. Diesen hielt Lindaus Torfrau und sicherte somit Lindaus Mannschaft, in ihrem letzten Spiel vor ihrem viermonatigen Auslandsaufenthalt, den Sieg

TSV Tettnang – SpVgg Lindau 1:2 n.V. (0:0/1:1)

0:1 Merve Avci (67.Minute), 1:1 Elisa Schneider (81.Minute), 1:2 Monja Rudhart (115.Minute)

Aufstellung:

Anna Bundschuh, Adela Gibasova, Kim Roitner, Theresa Rudhart, Verena Schropp, Lisa Wisotzki, Louisa Schediwy (Silke Bischof), Verena Schmid, Monja Rudhart, Veronika Gibasova, Annika Stohr (Merve Avci).

SpVgg Lindaus Frauen müssen in der ersten Runde des WFV-Pokals am Sonntag zum TSV Tettnang II reisen

 

Am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr muss die Mannschaft, von Lindaus Trainer Achim Schnober, in der ersten Runde des WFV Pokals beim TSV Tettnang II antreten. Da die Spiele gegen den TSV Tettnang II in den vergangenen Jahren immer sehr knapp zu Gunsten der SpVgg Lindau endeten, so gewann die SpVgg Lindau letztes Jahr mit 2:1 in Tettnang, wobei der Siegtreffer durch Annika Stohr erst kurz vor Schluss fiel, kann Trainer Achim Schnober die Aufgabe richtig einschätzen. „Ich bin gespannt mit welcher Mannschaft der TSV Tettnang II antritt. Nachdem das Spiel der Oberligamannschaft in der ersten Runde gegen den SV Uttenweiler II abgesetzt wurde, denke ich doch, dass die ein oder andere Spielerin der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen wird. Bisher konnten wir durch die Urlaubszeit noch nie mit der kompletten Mannschaft trainieren, auch am Sonntag fehlen noch mehrere Spielerinnen, sodass ich gespannt bin wie sich meine Mannschaft in ihrem ersten Spiel nach der Sommerpause präsentiert. Wichtig wäre mir, dass sich keine meiner Spielerinnen verletzt, da kommendes Wochenende die Landesligasaison mit einem Heimspiel gegen den TSV Sondelfingen beginnt und wir möglichst mit einem Erfolgserlebnis in die Runde starten wollen.“

 

Da sich Lindaus neue Torfrau Selina Ruedi im Urlaub befindet, steht am kommenden Sonntag letztmalig Anna Bundschuh im Tor der Inselstädterinnen, bevor sie sich für mehrere Monate ins Ausland verabschiedet. Dass ihre Auszeit ein herbes Loch in den Kader der SpVgg Lindau reist betonte auch Lindaus Trainer Schnober: „Anna Bundschuh hat sich in den letzten Jahren zu einer ausgezeichneten Torfrau entwickelt, die mit ihren Paraden großen Anteil am Erfolg unserer Mannschaft hatte.“

                                                       Bild               Anna Bundschuh 

SpVgg Lindaus Frauen verstärken sich mit zwei früheren U-19 Nationalspielerinnen aus der Slowakei


Lindaus Frauen- und Mädchenleiter Hans Langenbach, gelang bereits vor einigen Wochen ein Transfercup, indem er mit den Schwestern Veronika und Adela Gibasova zwei Spielerinnen der Extraklasse für die kommende Saison verpflichtete. Nach dem Lindaus Trainer Achim Schnober mit Hans Langenbach ein Spiel zwischen dem FC Wittenbach und dem FC Wil in der Schweiz wegen einer Stürmerin des FC Wittenbach besuchten, stellte sich schnell heraus, dass die besten Spielerinnen auf dem Platz, in den Reihen des FC Wil zu suchen waren. Nach dem Langenbach zu einem weiteren Spiel des FC Wil fuhr, war ihm sofort klar, dass die beiden sechsundzwanzigjährigen Schwestern Veronika und Adela Gibasova die SpVgg Lindau erheblich verstärken würden und in der kommenden Saison dazu beitragen könnten, den Klassenerhalt in der Landesliga für die sich Lindau als Meister der Regionenliga qualifizierte, zu sichern. So wurden die Spielerinnen zu einem Probetraining eingeladen, bei dem sie abermals überzeugten und selbst auch sofort den Entschluss fassten zur SpVgg Lindau zu wechseln. Dies freute nicht nur den sportlichen Leiter, sondern vor allem Lindaus Trainer Schnober, waren sie doch seine Wunschspielerinnen.


Die beiden Zwillingsschwestern können mit ihren 26 Jahren bereits auf eine sehr bewegte Karriere zurückblicken. So schnürten die beiden Schwestern in über 100 Erstliga Partien in der Slowakei ihre Fußballschuhe für TJ Skloplast Trnava und FK Slovan Dusla Safa, wo sie sich regelmäßig in die Torschützenliste eintrugen. Bereits mit 19 Jahren zog es sie in die österreichische Bundesliga. Dort waren sie für den SCU Ardagger und den USC Rieder-Kisten Rohrbach im Einsatz. Hier erzielte die Offensivspielerin Veronika Gibasova in vierzig Spielen 10 Tore. Ihre Schwester Adela, die eher defensiver spielt, erzielte in 44 Spielen fünf Treffer. Nach zwei Jahren zog es die beiden Schwestern wieder in die Heimat wo sie wieder in der 1 slowakischen Liga spielten.


Höhepunkt ihres bisherigen Sportlerlebens waren die Spiele für die Slowakische U-19 Nationalmannschaft. Hier bestritten die beiden 10 Spiele unter anderem gegen Tschechien, England Russland und Norwegen .


Nach dem es sie beruflich in die Schweiz zog, schlossen sie sich dem dortigen FC Amriswil an, für den sie in der zweiten Schweizer Bundesliga spielten. Nach dem der FC Amriswil in der letzten Winterpause die Mannschaft aus der zweiten Bundesliga abmeldete, wechselten sie zum FC Wil, der in der zweiten Amateurklasse spielt. Da die beiden Schwestern jedoch wieder in einer höheren Klasse spielen wollten, entschieden sie sie sich für den neuerlichen Wechsel nach Deutschland, zur SpVgg Lindau.H.L.

Die Frauen der SpVgg Lindau sind Meister

 

Mit einem klaren 5:0 Sieg im Heimspiel gegen den SV Alberweiler II krönten die Spielerinnen von Lindaus Trainer Achim Schnober eine außergewöhnliche Saison mit dem Meistertittel der Regionenliga. So stellte Lindaus Trainer Schnober nach dem Spiel fest: ´“Heute haben wir eine Superleistung gezeigt und dem Gegner nicht den Hauch einer Chance gelassen. Was die Mädels die ganze Saison gegeben haben, da kann ich nur mächtig stolz darauf sein. Jetzt werden wir erst mal richtig feiern und können beruhigt nächstes Wochenende zur SGM Fronreute zum letzten Meisterschaftsspiel fahren.“ Auch Staffelleiter Toni Pfuhl, der nach Spielschluss den Meisterwimpel an Lindaus Kapitänin Verena Schropp überreichte war voll des Lobes für die Lindauer Mannschaft: „Was ich heute gesehen habe, war Frauenfußball vom feinsten. Wenn ihr so weitermacht könnt ihr euch auch in der Landesliga halten. Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute und gratuliere euch zur Meisterschaft.“ Schon vor der Übergabe brachen alle Dämme und es kam zu den üblichen Sektduschen.

 

Zwar dauerte es bis zur 29.Minute ehe Lindau, durch einen tollen Weitschuss von Marina Rudhart das 1:0 erzielte, danach war der Bann gebrochen. Nach einem Schuss aus 20. Metern ins Kreuzeck von Louisa Schediwy und einem unwiderstehlichen Solo von Lisa Wisotzki die den Ball an der gegnerischen Torfrau vorbei ins Tor schob stand es zur Halbzeit bereits 3:0. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Lindau war drückend überlegen und erzielte durch Monja Rudhart und Kim Roitner zwei weitere Treffer zum Endstand von 5:0 für die Inselstädterinnen.

 

SpVgg Lindau – SV Alberweiler II 5:0 (3:0),

 

1:0 Marina Rudhart (29.Minute), 2:0 Louisa Schediwy (43.Minute), 3:0 Lisa Wisotzki (45.Minute), 4:0 Monja Rudhart (53.Minute), 5:0 Kim Roitner (68.Minute)

 

Anna Bundschuh, Verena Schropp, Lara Baldauf, Theresa Rudhart, Kim Roitner, Lisa Wisotzki, Louisa Schediwy, Verena Schmid, Marina Rudhart, Monja Rudhart, Merve Avci (Kevser Albayrak)